Junghunde:

Gelassen durch die Hunde-Pubertät

Gestern war er noch ein zuckersüßes Hundekind mit schnellen Lernfortschritten. Doch scheinbar hat sich sein Verhalten über Nacht verändert: Dein Hund stellt die Ohren auf Durchzug oder schaut Dich mit diesem „Was war nochmal Sitz?“-Blick verständnislos an. 

Die Pubertät beginnt: der Welpe wird zum Hunde-Teenie! 

Schwierigkeiten beginnen, die vorher noch nicht da waren. Vieles des bereits Erlernten funktioniert plötzlich nicht mehr.

Auch wenn Du denkst, er tut nur so, als ob er nicht mehr weiß, was „Sitz“ bedeutet (konnte er es doch hervorragend…), so ist das tatsächlich so.

Das Nichthören Deines Pubertieres ist kein Nichtwollen, sondern ein Nichtkönnen. Denn aufgrund des Umbauprozesses im Hundegehirn sind einige Verknüpfungen „verloren gegangen“.

Nun erlebt er die Welt anders und wird den neuen, unwiderstehlichen Reizen auf den Grund gehen. Ein ganz normales Verhalten. Anstrengend ja – aber kein Grund, wütend oder verzweifelt zu werden.

Gib Deinem Hund immer das Gefühl, dass Du ihn liebst und ihr zusammengehört ♥

Der Übergang vom Welpen zum Junghund ist unterschiedlich ausgeprägt – meistens zwischen dem fünften und neunten Monat. Es ist von der Rasse und den individuellen Charaktereigenschaften des Hundes abhängig. 

Nicht nur die Geschlechtsreife des heranwachsenden Hundes entwickelt sich, sondern auch die soziale Reife. Je nach Rasse kann das bis zur Vollendung des zweiten oder dritten Lebensjahres dauern. Mit einigen Ausnahmen sogar noch länger.

Diese Zeit ist sehr prägend. Das Beste, was Du für Deinen Liebling tun kannst, ist, ihn in dieser wichtigen Phase verständnisvoll zu unterstützen. 

Hat ein Hund zu wenig Möglichkeiten, diese wichtigen Erfahrungen wie z. B. mit anderen Artgenossen, Menschen, diversen Umwelteinflüsse, usw. zu machen, so kann sich das Gehirn des Hundes nicht so entwickeln, wie es eigentlich sollte und es kann zu Defiziten kommen, die nicht mehr nachgeholt werden können.

Je mehr positive Eindrücke Dein Hund erfährt, desto besser kann er sich später auf Stress, Konfliktsituationen oder Veränderungen einstellen.

Es lohnt sich also, von Anfang an möglichst Vieles richtig zu machen.

Junghunde und Pubertiere bringen oft ihre eigenen Ideen und Sichtweisen mit und machen das gemeinsame Leben vielfältiger und bunter.

Wer dachte, dass die Welpenzeit die anstrengendste Phase ist, der hat sich getäuscht – denn schon kommen neue Schwierigkeiten.

Zugegeben, die ein oder andere Nacht kann man jetzt schon wieder durchschlafen, doch die große Herausforderung mit dem heranwachsenden Vierbeiner fängt jetzt an!

.

.

Veränderungen im Verhalten können sein…

.

Dein Hund „hört nicht“ mehr. Er hat offenbar alle bisher gelernten Grundsignale „vergessen“.

Dein Hund entfernt sich weiter weg von Dir als Dir lieb ist. Der Erkundungsradius erweitert sich.

Die Abenteuerlust steigt. Fährten von Wildtieren oder anderen Hunden werden interessanter.

.

.

.

Dein Hund zeigt aufmüpfiges Verhalten gegenüber anderen Hunden. Er spielt ruppiger und reitet auf.

Die Stressanfälligkeit Deines Hundes steigt. Ängste und Unsicherheiten können entstehen.

Dein Hund kann Trennungsängste entwickeln, obwohl ihm das Alleinsein bereits vertraut war.

.

.

Kurz: Du denkst, Du hast plötzlich einen „anderen Hund“ 😯

Jetzt braucht Deine Fellnase besonders viel Sicherheit und souveräne Führung

Themen im Junghundekurs:

Alltagstaugliche Erziehung festigen

Grundsignale auffrischen und verankern.

Leinenführigkeit & Hundebegegnungen

Trainieren mit spielerischen Übungen.

Selbstbewusstsein verbessern

Ängste überwinden und Vertrauen aufbauen.

Freundliches Miteinander

Sozialkontakte unter fachkundiger Anleitung.

Impulskontrolle & Frustrationstolleranz

Lernen, sich zurückzunehmen und zu warten.

Konzentration & aktives Zuhören erlernen

Mit viel Ruhe wird das aktive Zuhören gefördert.

Alle Übungen sind gut in den Alltag integrierbar.

Ohne kompetente, liebevolle Unterstützung besteht die Gefahr, dass die Problemchen zu größeren Verhaltensauffälligkeiten wachsen können.

Denn selbstbelohnendes Verhalten kann sich schnell etablieren. Je länger Du hoffst, dass es sich von selbst irgendwann gibt, desto schwieriger wird es, dieses unerwünschte Verhalten zu beseitigen.

Deswegen: Komm´ jetzt in den Kurs für Junghunde!

Nach dem Kurs wird sich Folgendes ändern:

✔ Du weißt, was hormonelle Veränderungen des Junghundes bewirken,

✔ Du kannst häufigen Schwierigkeiten des Hunde-Teenies vorbeugen

✔ Du nutzt hilfreiche Tipps – auch für extrem Pubertierende,

✔ Dein Hund orientiert sich vermehrt an Dir,

✔ Eure Bindung zueinander wird vertrauensvoller.

Du hast ein tieferes Verständnis für Deinen Hund und gehst leichter mit seinen jugendlichen Flausen um.

Freue Dich, denn Dein Hund wird sich zu einem entspannten Alltagsbegleiter entwickeln.

Das Wichtigste in Kürze:

Wer? Für jeden Hund ab 5 Monate, 3-6 (max. 7) Mensch-Hund-Teams.

Wo? In Köln-Vogelsang (Treffpunkt wird vorab genannt).

Wann? 

Donnerstags, 17.30-18.30 Uhr

Freitags, 16.30-17.30 Uhr und 17.45-18.45 Uhr

Termine? Ab 28.06. um 16.30 Uhr

Preis? 95,- € (5 x 60 min.), 190,- € (10 x 60 min.)

Und danach? Ab in den Rückrufkurs!

Wichtig:

Entgegen vieler Meinungen hat das veränderte, aufmüpfige Verhalten des Hundes nichts mit Dominanz zu tun!

Das hat er ja noch nie gemacht!

Sei beruhigt, er macht es nicht, um Dich zu ärgern. Es ist eine natürliche und gesunde Entwicklung Deines Hundes.

Training mit dem Fokus auf das, was gut klappt.

Ich freue mich auf Euch!

Ein Blick in die Zukunft

Die Grundlagen sind gelernt und Du weißt nun, wie Du Deinen Hund souverän durch die Pubertät begleitest. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Meilenstein!

Möchtest Du dranbleiben und Deinen Hund weiterhin unter guter Anleitung begleiten und wichtige Themen vertiefen? Dann sehen wir uns im Rückrufkurs. 

© 2022 Claudia Senger, alle Rechte vorbehalten.